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Danlehrgang zum Thema Tan-Bong
Der Tan-Bong (Kurzstock) ist im Hapkido zu den traditionellen Waffen zu zählen. Mit Aufkommen der ersten Hapkido-Schulen in Korea entstand bei den Sicherheitskräften relativ schnell der Wunsch dieses effektive System der Selbstverteidigung zu erlernen. Da der Schlagstock zur Ausrüstung der Polizei gehörte entwickelten die Hapkidomeister Ji Han-Jae und Myung Kwang-Sik Techniken, bei denen dieser Schlagstock effektiv, aber nicht nur Schlagen, eingesetzt wurde. Dadurch gehören heute Hebeltechniken und Würfe zum Standardrepertoire im Hapkido.
Der Tan-Bong (Kurzstock) ist im Hapkido zu den traditionellen Waffen zu zählen. Mit Aufkommen der ersten Hapkido-Schulen in Korea entstand bei den Sicherheitskräften relativ schnell der Wunsch dieses effektive System der Selbstverteidigung zu erlernen. Da der Schlagstock zur Ausrüstung der Polizei gehörte entwickelten die Hapkidomeister Ji Han-Jae und Myung Kwang-Sik Techniken, bei denen dieser Schlagstock effektiv, aber nicht nur Schlagen, eingesetzt wurde. Dadurch gehören heute Hebeltechniken und Würfe zum Standardrepertoire im Hapkido.
Im Prüfungsprogramm des NWHV gehören Techniken, bei denen eine Waffe als Verteidigungsinstrument genutzt wird in den Danbereich, wobei der Tan-Bong für den ersten und zweiten Dan verlangt wird. So stand der erste Danlehrgang in diesem Jahr unter dem Thema „Techniken mit dem Tan-Bong“. Der Danbeauftragte des NWHV David Brucholder hatte in den Dojang des neuen Verbandsmitglied Tosan Bad Oeynhausen geladen und ließ es sich nicht nehmen, selber, mit Unterstützung von Carsten Finkeldey, zu referieren.
Aufgrund der hohen Temperaturen, bei denen die Aktiven schon schwitzten ohne sich zu bewegen, begann David mit Lockerungs- und Konzentrationsübungen. Dabei sollten sich die Teilnehmer langsam an den Stock gewöhnen und Sicherheit im Umgang damit gewinnen. Da zum Ende das Fallenlassen des Stockes zu fünf (freiwilligen) Liegestützen führte, waren alle mit großer Aufmerksamkeit bei der Sache. Weil der eine oder andere jedoch nicht verhindern konnte, dass ihm der Stock aus der Hand fiel waren am Ende alle auf Betriebstemperatur.
Im Technikteil begann David mit den für die Prüfung zum ersten Dan erforderlichen Grundtechniken. Er gab Tipps zu den Techniken und korrigierte individuell deren Ausführung. Vor allen Dingen verdeutlichte er allen noch einmal die große Bedeutung der Grundtechniken. Denn wenn man schon bei deren Ausführung fahrlässig ist, dann wirken anschließend die besten Kombinationen und Techniken auch nicht. Von Carsten folgte dann eine Trainingseinheit: zum Thema: Wie gelange ich an einen Stock. Bei der Abwehr von Stockangriffen machte er die Teilnehmer überwiegend mit Jiu-Jitsu Techniken vertraut und zeigte gab dabei einen interessanten Einblick in die Schwestersportart. Bei diesen Techniken nimmt der Verteidiger dem Angreifer den Bong ab und hat ihn dann anschließend für die Hapkidotechniken zur Verfügung.
Nach einer Pause brillierte David dann mit Tan-Bong Techniken aus dem Hapkido. Hierbei nutzte er den Stock effektiv zur Ausführung von Techniken. Die Teilnehmer erkannten somit sehr schnell, dass man einen Stock nicht nur zum Schlagen einsetzen kann. Beim Hapkido kommt es darauf an, zum einen Hebel durch den Stock zu verstärken, wobei dieser effektiv durch Druck auf schmerzempfindliche Punkte zum Einsatz kommt, und zum anderen den Stock zur Ausführung von Würfen einzusetzen.
Nach einem interessanten Nachmittag, bei dem die Zeit leider viel zu schnell verflog, fuhren alle mit neuem Wissen nach Hause. Großer Dank gilt den Referenten, aber auch dem Ausrichter, der diesen Lehrgang in seinem schönem Dojang ermöglicht hat.
Detlef Klos
Coppyright: Hapkido in Nordrhein-Westfalen - NWHV e.V.