Der Nordrhein-Westfälische Hapkido-Verband e. V. (NWHV) wurde im Rahmen der Neuordnung der Budoverbände in direkter Nachfolge der Sektion Hapkido im NRW-Judo-Verband 1982 gegründet und versteht sich als systemunabhängiger Hapkido Verband.

Der Verband sieht seine Aufgabe in erster Linie darin, es jedem Hapkidoin in NRW zu ermöglichen, Hapkido in einem gemeinnützigen Verein unter dem Dach des Landessportbundes auszuüben und von gut ausgebildeten, qualifizierten Übungsleitern unterrichtet zu werden. Dabei können die Mitglieder staatliche Förderung in Anspruch nehmen.

Der NWHV ist ein reiner Amateursportverband und als solcher Mitglied im Deutschen Hapkido Bund, sowie im Dachverband für Budotechniken NW, dadurch mittelbar auch im Landessportbund NRW. Mitglied im NWHV kann jeder nichtkommerzielle, eingetragene Hapkidoverein/Hapkidoabteilung werden. Die aktuellen Mitglieder sind unter der Rubrik „Vereine“ zu sehen. In den Mitgliedsvereinen trainieren ca. 1400 Hapkidoin in NRW.
Im NWHV werden zurzeit die Hapkidosysteme: Kuk-Sool-Won-Hapkido, System Kim Sou Bong, Shinson Hapkido und Ultimate Hapkido ausgeübt. Außerdem bietet der Verband seinen Mitgliedern ein eigenes, modernes System an, welches von Meistern des Verbandes aus dem traditionellen Hapkido zu einer mehr Selbstverteidigung orientierten Technik fortentwickelt wurde.

Auf Wunsch der Aktiven wurde bereit 1975 ein Wettkampfsystem eingeführt, um die Möglichkeit zu haben sich auch im sportlichen Zweikampf zu messen. Diese Kämpfe, nicht dem traditionellen Hapkido entlehnt, sind reine Leichtkontaktkämpfe mit der Möglichkeit Würfe und Hebel anzuwenden. In diesem Kampfsystem, aber auch in Formenlauf, Selbstverteidigungstechniken sowie Bruchtest richtet der Verband jährlich Landesmeisterschaften aus.

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